Der Anfang

 Wir haben ein Häuschen in der Nähe von Berlin, zahlen da noch fleißig an die Bank dafür. Die Kinder sind erwachsen und haben schon eigene Familien.
Das Haus ist etwas älter, Baujahr 1936, das war günstiger als neu zu bauen. Dafür mussten wir viel selbst modernisieren. In den letzten über 70 Jahren und besonders in der Zeit nach 1990 ist einiges passiert, nicht immer zum Vorteil des Hauses. Wir haben vieles getan und versucht, die Familie und Freunde haben auch geholfen.
Stand ist also folgender:
2schaliges Mauerwerk, fast voll unterkellert, Fenster und Dach Mitte 90 erneuert. Gasheizkessel von 1993. Bäder vor wenigen Jahren modernisiert, Küche auch.

Die Heizung hatte irsprünglich nur eine einfache Regelung, ohne Außenfühler. Das haben wir umgebaut, alte Regelung raus, einen Honeywell-Regler eingebaut, mit Außen- und Raumfühler, diversen Zeitprogrammen.
Heizkörper haben wir im Erdgeschoss komplett getauscht, wir haben den Bedarf mal berechnet und danach neue Heizkörper gekauft. Seit zwei Jahren reicht eine Vorlauftemperatur von maximal 50°C. Die Heizkörper sind alle einreguliert, seit letztem Jahr fördert hier eine Hocheffizienzpumpe.

Bei den Fenstern haben wir alle Dichtungen getauscht, die waren höllisch undicht und es hat gezogen. Dank eines neuen Dichtungsprofils, das zwei Millimeter höher ist als das alte war, ist jetzt alles dicht. Neue Riegelführungen sind auch drin, die Schließungen wurden alle nachjustiert.

Oberste Geschossdecke. Die Schüttung ist fast komplett raus (Ausnahme ist das Treppenhaus), dafür liegt jetzt zwischen den Balken 15cm Dämmung, abgedeckt mit einer Windbremse. Noch etwas mit Leisten aufgedoppelt und mit OSB-Platten teilweise belegt als Stauraum. Die Dämmung liegt auf Sauerkrautplatten, darunter sind in den Zimmern noch Rigipsdecken. Laut U-Wertrechner ist hier mit Feuchtigkeit nicht zu rechnen, deswegen wurde auch keine Dampfsperre eingebaut.

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